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power*stage auf dem KIMIKO Campus Festival 2026: Augmented Reality als Vermittlungsinstrument zirkulärer Bühnenarchitektur
✲ 12 Juni 2026
Beim KIMIKO Campus Festival 2026 wurde die power*stage mithilfe von Augmented Reality unmittelbar im Festivalraum visualisiert. Über das Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone konnten Besucherinnen ein digitales Abbild der geplanten Bühne über der realen Festivalbühne betrachten. Damit wurde ein komplexes Forschungs- und Transferprojekt in einer niedrigschwelligen, anschaulichen Form erfahrbar gemacht.
Die Präsentation fügte sich inhaltlich in den CCT.square ein, der als transdisziplinärer Raum für Zukunftsthemen wie Transformation, Kreislaufwirtschaft und technologische Innovation konzipiert ist. Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich power*stage: Das Projekt untersucht, wie ausgediente Rotorblätter und Second-Life-Batteriesysteme zu einer funktionalen, ressourcenschonenden Freilichtbühne weiterentwickelt werden können.
Durch die AR-Inszenierung wurde die konstruktive Idee der Bühne nicht nur dargestellt, sondern als prototypische Anwendung zirkulärer Wertschöpfung vermittelt. Für Festivalbesucher*innen entstand so ein direkter Zugang zu den Forschungszielen des Projekts: Materialwiederverwendung, technologische Integration und die Übersetzung von Kreislaufwirtschaft in einen kulturellen Nutzungskontext
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„power*stage inspiriert von rethink*rotor“ ist Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
✲ 08 Juni 2026
„power*stage inspiriert von rethink*rotor“ ist Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (HashtagWDC26)
Vom 8. bis 12. Juni 2026 auf dem Campus der h_da in Darmstadt wird die Freilichtbühne aus ausgemusterten Rotorblättern der Windkraftanlagen interaktiv und für alle Besucher niedrigschwellig erlebbar gemacht.
Die Anwendung gibt einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand: Dimensionen, Materialität, Infrastruktur und Konstruktion.
An der power*stage forschen:
• OX2architekten GmbH, Aachen – Konsortialführer*in
• Darmstadt University of Applied Sciences
• Jakobshof Aachen – Südstadtkultur e.V. – Aachen
• Voltfang GmbH, Aachen
• Stadt Bedburg (ass . Partnerin)
• Stadt Elsdorf (ass. Partnerin)
Das Forschungsprojekt „power*stage inspiriert von rethink*rotor“ wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 unterstützt und durch den Projektträger Jülich (PtJ) betreut.
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Werkzeuge der Forschung – KI als Sparring-Partner für den zirkulären Entwurf
✲ 07 Mai 2026
In unserer interdisziplinären Zusammenarbeit begreifen wir KI nicht als Ersatz für menschliche Kreativität, sondern als „Augmented Intelligence“ – ein digitales Werkzeug, das unsere Entwurfs- und Analysefähigkeiten gezielt erweitert und bereichert.
Von der Vision zur validierten LogikNach einer intensiven Sondierungsphase im ersten Projektjahr haben wir im Rahmen der Entwicklung ein maßgeschneidertes KI-Ökosystem etabliert. Ein zentrales Ergebnis unserer „Lessons Learned“: Während KI auf Textebene ein brillanter Analytiker ist, stößt sie bei der räumlichen Präzision komplexer 3D-Daten oft an systemische Grenzen. Diese Erkenntnis führte uns zu einer technologischen Neuausrichtung, die heute den Pioniercharakter der power*stage ausmacht.
Unser KI-Ecosystem: Drei Spezialisten für ein gemeinsames ZielWir haben drei spezialisierte KI-Assistenten entwickelt, die den gesamten Planungsprozess begleiten. Nach verschiedenen iterativen Phasen nutzen wir heute synergetisch die Vorteile von ChatGPT und Google Gemini. Je nach Zielsetzung greifen wir auf das Modell zurück, welches für die spezifische Aufgabe die höchste Präzision bietet:
Thomas Obmann, M.Eng. Architektur, Hochschule Darmstadt
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Voltfang GmbH – M2
✲ 29 März 2026
Im Hinblick auf die Umsetzung des Energiespeicherkonzepts wurden erste Überlegungen hinsichtlich der Umsetzbarkeit als integrativer Bestandteil des Bühnenkonzeptes untersucht. In ersten Überlegungen konnten wesentliche praktische und regulatorische Rahmenbedingungen ermittelt und in Bezug auf das Gesamtkonzept gemeinschaftlich im Konsortium diskutiert werden. Im Hinblick auf die unmittelbare Integration von Batteriemodulen in die Bühnengestaltung, beispielsweise durch die Unterbringung im Fuß eines Rotorflügels oder durch Umsetzung als statisches Gegengewicht, bestehen Bedenken im Hinblick auf Wartungs- und Brandschutzanforderungen. Aufgrund der vorhandenen Hürden sollte in zukünftigen Betrachtungen auch die Realisierung des Energiespeichers als
separate, relativ konventionell gestaltete Einheit ohne weiterführenden funktionalen Nutzen in Betracht gezogen werden, da eine strukturelle Integration in das Bühnenkonzept ggf. aus rechtlicher Sicht nur schwer umsetzbar und in der Ausführung mit hohen ökonomischen Mehrkosten verbunden wäre. Im Zuge des weiteren Projektverlaufs gilt es diesen Zusammenhang in weiterführenden Machbarkeitsstudien näher zu erforschen.
→ Milestone 1
OX2 Architekten – M2
✲
Das übergeordnete architektonische Ziel der Neuschöpfung power*stage sollte idealerweise sein, die Beziehung und Bedeutung der menschengemachten Umwelt für unser
gegenwärtiges Sein und Handeln zu erkennen.
Für das architektonische Konzept der power*stage mussten von OX2 zunächst konstruktive,
funktionale und gestalterische Rahmenbedingungen erörtert, sowie eine Analyse im Sinne der klassischen Gebäudelehre durchgeführt werden. Drei Themenfelder wurden definiert: Architektur, Ort und Gesellschaft. Sie stehen in Wechselwirkungen zueinander, die Resonanzräume aufspannen: Der Resonanzraum zwischen Architektur und Ort wurde mit „Funktion“ benannt, zwischen Architektur und Gesellschaft mit „Nutzen“ und zwischen Ort und Gesellschaft mit
„Mission“ bezeichnet.
Diese Resonanzräume zu verstehen und zu beschreiben ist für ein dergestalt neuartiges,
emergentes Phänomen, wie die power*stage, essenziell, da die Architektur der power*stage
keine von der gesellschaftlichen Entwicklung und den örtlichen Gegebenheiten losgelöste
Sphäre sein kann. Die Resonanzräume erzeugen spezifische Fragestellungen, die dieses
Forschungsprojekt erfolgreich beantworten muss.
Unter „Funktion“ werden rein praktische und physikalische Eigenschaften, die die power*stage haben soll, verstanden. Sie ist von den kontextuellen Vorgaben des Ortes abhängig und steht im Wirkungsbezug der Architektur, die den Ort verändert bzw. Funktionen stiftet. Der Umgang mit dem natürlichen Licht, Zeitenlauf, Witterungseinflüssen und Infrastruktur beeinflussen die „Funktion“ der power*stage und wurden untersucht.
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Voltfang GmbH – M1
✲ 04 Dez. 2025
Konzeption und technische Rahmensetzung des elektrischen Energiesystems durch die Voltfang GmbH
Im Rahmen des ersten Meilensteins fokussierte sich die Voltfang GmbH auf die Erarbeitung eines initialen Lasten- und Pflichtenhefts für das elektrische Energiesystem der Powerblade Stage. Ziel war die Systematisierung der technischen Anforderungen als grundlegende Orientierung für die spätere Bühnenkonzeption.
Eine zentrale Aufgabe war die Dimensionierung des Bühnenkonzepts in Kooperation mit dem Jakobshof Aachen, insbesondere die Ableitung des Energiebedarfs. Basierend auf einer Analyse historischer Verbrauchsdaten ähnlicher Veranstaltungen ermittelte das Konsortium einen Spitzenleistungsbedarf von etwa 220 kWp. Zuzüglich Annahmen zur typischen Auslastung und Veranstaltungsdauer ergab sich ein erwarteter Tagesenergiebedarf zwischen 440 kWh und 660 kWh sowie ein exemplarischer Wochenbedarf von circa 1.200 kWh bei zwei Veranstaltungen pro Woche. Diese Größenordnung diente als Referenzrahmen für sämtliche weiterführenden Simulationen und Konzeptentwicklungen.
Zur Berücksichtigung unterschiedlicher Autarkiegrade wurden auf dieser Grundlage drei Szenarien hinsichtlich der erforderlichen Solarleistung entwickelt und simuliert. Diese Szenarien informierten über die erforderliche Netzanschlussleistung sowie die potenzielle Solarfläche, die gegebenenfalls als integraler Bestandteil im Bühnenkonzept realisiert werden muss.
Zusätzlich wurden im Konsortium erste Machbarkeitsstudien zur Integration von Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher durchgeführt. Es zeigte sich, dass insbesondere regulatorische und sicherheitstechnische Anforderungen – darunter Brandschutz und Wartbarkeit – die unmittelbare Einbindung der Batteriemodule in die Rotorblattstruktur erschweren könnten. Als Alternative wird die Realisierung eines separaten, konventionell gestalteten Energiespeicher-Elements in Betracht gezogen, um ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen besser erfüllen zu können.
Die Voltfang GmbH etablierte zur kontinuierlichen Abstimmung der Konsortialpartner einen wöchentlichen virtuellen Regeltermin, ergänzt durch zwei Präsenzprojekttreffen und öffentliche Projektpräsentationen. Diese Kommunikationsstruktur sicherte eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzepte und bescherte eine breite Wahrnehmung des Projekts in Wissenschaft und Öffentlichkeit, etwa im Rahmen des KIMIKO Festivals sowie durch begleitende Ausstellungen in Aachen und Darmstadt.
Abschließend stellt die Konzeptarbeit durch Voltfang eine fundamentale Systembasis für das elektrische Energiesystem der Powerblade Stage dar. Die gewonnenen Erkenntnisse und Szenarien bieten eine solide Planungsgrundlage, die flexibel an die Weiterentwicklung der Bühnenarchitektur und Veranstaltungsformate angepasst werden kann.
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FB Architektur Hochschule Darmstadt – M1
✲
Forschung, Entwurfsstudien und technische Grundlagen an der Hochschule Darmstadt
Im ersten Meilenstein des Projekts „power*stage“ legte die Hochschule Darmstadt mit ihrem Fachbereich Architektur und Maschinenbau den Grundstein für die architektonische Konzeption und mechanische Auslegung der Rotorblatt-Bühne. Die interdisziplinäre Forschung verbindet technische Innovation, nachhaltige Materialnutzung und architektonisches Design zu einem zukunftsorientierten Gesamtkonzept.
Die Arbeitsgruppen entwickelten zunächst detaillierte Entwurfsstudien und 3D-Visualisierungen der modularen Bühne, bei denen die wiederverwendeten Rotorblätter als tragende Elemente eine zentrale Rolle spielten. Parallel wurden umfangreiche Analysen zu den mechanischen Belastungen und Verformungen der Rotorblätter als Biegebalken durchgeführt, um die strukturelle Sicherheit und Tragfähigkeit unter realen Einsatzbedingungen exakt zu modellieren. Hierfür wurden MATLAB-Programme sowie FEM-Simulationen mit ANSYS eingesetzt, welche Verformungen, Spannungen und Schnittkräfte detailliert berechnen.
Im Zuge der Forschung entstand ein Kriterienkatalog zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Veranstaltungsorten und -formaten, der auf internationalen Standards sowie praktischen Pilotanwendungen basiert. Dieser Katalog wird zukünftig die orts- und nutzungsbezogene Planung der Bühne und ihrer rotationstechnischen Einbindung in NRW unterstützen.
Ein besonders sichtbarer Beitrag war die Entwicklung und Umsetzung von Kommunikations- und Ausstellungskonzepten, u.a. im Ludwigforum Aachen und an der Hochschule Darmstadt, welche das Thema Rotorblatt als zentrales Gestaltungselement inszenieren und so die technische Forschung einem breiten Publikum zugänglich machen.
Abschließend wurde die enge Zusammenarbeit mit dem Maschinenbau genutzt, um die theoretischen Modelle kontinuierlich mit praktischen Anforderungen und Ergebnissen der Partner (Jakobshof, Voltfang, OX2 Architekten) abzustimmen. So ist eine fundierte, interdisziplinäre Basis geschaffen, die den Weg zu einem sicheren und nachhaltigen Entwurf der Powerblade Stage ebnet.
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„reloop – circular by design“ an der h_da Darmstadt
✲ 13 Nov. 2025
Design kann einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten: Wenn bereits in der Entwurfsphase mitgedacht wird, wie Produkte, Materialien und Prozesse zirkulär organisiert werden können, lassen sich Werte erhalten, Ressourcen schonen und Wiederverwendung gezielt fördern. Genau hier setzt das Symposium „reloop – circular by design“ an, das am Donnerstag, 13. November, von 9 bis 18 Uhr am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt (Schöfferstraße 1, 64295 Darmstadt) stattfindet.
Die Veranstaltung bringt Fachleute und Studierende aus Architektur, Design und Ingenieurwesen transdisziplinär zusammen, um Designstrategien für den Übergang zu einer produktbasierten Kreislaufwirtschaft zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Vorträge und Diskussionspanels, die unterschiedliche Perspektiven aus Theorie und Praxis miteinander verbinden und auch soziokulturelle Fragestellungen in den Blick nehmen.
Das Symposium richtet sich an Menschen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft und möchte den Austausch über innovative Ansätze für nachhaltiges Gestalten und Produzieren anregen. Anmeldung und weitere Informationen sind über die Projektseite von reloop abrufbar.
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relax*rotor am Büchel — drei Rotorblätter mitten in Aachen
✲ 06 Nov. 2025
Drei Rotorblätter. Zwanzig Jahre Windkraft. Und jetzt: ein Ort zum Hinsetzen, Hinlegen, Innehalten.
Seit dem 4. November 2025 steht relax*rotor auf dem Platz für Demokratie am Büchel in Aachen — und macht aus ausgedienter Ingenieursarbeit einen frei zugänglichen Raum im Herzen der Stadt. Die drei Rotorblätter stammen von der Windenergieanlage „Altes Lieschen“ in Laurensberg, kaum zehn Kilometer entfernt. Sie haben Strom erzeugt, bevor das Material eine neue Aufgabe bekommt — keine spektakuläre Transformation, sondern eine bewusst einfache: Sitz- und Liegefläche, öffentlich, ohne Eintritt.
relax*rotor ist Demonstrationsobjekt des Forschungsprojekts power*stage — ein Verbundprojekt, das untersucht, wie ausgediente Rotorblätter als konstruktive Bauelemente weitergedacht werden können, anstatt verbrannt oder deponiert zu werden. Am Büchel wird das nicht erklärt, sondern erlebt. Die Blätter sind da. Man kann sie anfassen, darauf sitzen, darunter stehen. Die Form, die einst im Wind arbeitete, trägt jetzt Menschen.
Entstanden ist die Installation im Kontext des KIMIKO Campus Festivals der RWTH Aachen — einem Festival, das Wissenschaft, Kultur und Technologie zusammenbringt und genau dort ansetzt, wo es heißt: celebrate the culture of tomorrow. Der Weg ans Büchel war ungeplant — der Abbau der Anlage „Altes Lieschen“ verzögerte sich witterungsbedingt, das Zeitfenster für das Festival schloss sich. Was wie ein Rückschlag klingt, wurde zu einem anderen Anfang: mitten in der Stadt, mitten im Alltag, für alle.
Am Büchel bleiben die Rotorblätter vorerst — als Zwischenstation und als Einladung. Wenn das Forschungsprojekt power*stage seinen nächsten Schritt macht, sollen sie hoffentlich als tragende Elemente einer Bühnenarchitektur weiterleben. Bis dahin tragen sie auf ihre eigene Weise: Gewicht, Aufmerksamkeit, Gespräche.
relax*rotor ist ein Experiment. Offen, haptisch, ohne Erklärungstafel, die sagt, was man denken soll.
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Kreislaufwirtschaft zum Anfassen — power*stage auf dem Kimiko Isle of Campus Festival
✲ 15 Juni 2025
Was passiert mit einem Rotorblatt, wenn eine Windkraftanlage abgebaut wird? Auf dem KIMIKO Campus Festival 2025 war das keine rhetorische Frage.
Im CCT Square — dem Science-, Tech- und Art-Bereich des Festivals, der Forschung und Kulturprogramm auf dem Campus der RWTH Aachen zusammenbringt — präsentierten und diskutierten Mitarbeitende des Projektteams power*stage inspiriert von rethink*rotor genau das mit interessierten: Wie lassen sich ausgediente Rotorblätter nicht entsorgen, sondern weiterverwenden? Welche konstruktiven, gestalterischen und gesellschaftlichen Potenziale stecken in einem Material, das bislang mehrheitlich verbrannt wird?
Der Workshop nutzte das Projekt selbst als Anschauungsbeispiel. power*stage verfolgt den Ansatz, Rotorblätter als tragende Bauelemente einer Freilichtbühne weiterzudenken — branchenübergreifend, kreislauforientiert, mit einer Architektur, die ihren Materialursprung nicht versteckt, sondern zeigt. Was das konkret bedeutet, ließ sich im CCT Square diskutieren: mit Forschenden, Festivalbesuchenden, Neugierigen.
Dass die drei Rotorblätter der Windenergieanlage „Altes Lieschen“ aus Laurensberg selbst nicht auf dem Festival standen, gehört zur ehrlichen Projektgeschichte. Die Demontage der Anlage verzögerte sich witterungsbedingt, das Zeitfenster für eine Installation auf dem Festivalgelände schloss sich. Die Rotorblätter kamen erst später — als relax*rotor am Büchel in Aachen, wo sie seither im öffentlichen Raum erlebbar sind.