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„reloop – circular by design“ an der h_da Darmstadt


✲ 13 Nov. 2025

Design kann einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten: Wenn bereits in der Entwurfsphase mitgedacht wird, wie Produkte, Materialien und Prozesse zirkulär organisiert werden können, lassen sich Werte erhalten, Ressourcen schonen und Wiederverwendung gezielt fördern. Genau hier setzt das Symposium „reloop – circular by design“ an, das am Donnerstag, 13. November, von 9 bis 18 Uhr am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt (Schöfferstraße 1, 64295 Darmstadt) stattfindet.

 

Die Veranstaltung bringt Fachleute und Studierende aus Architektur, Design und Ingenieurwesen transdisziplinär zusammen, um Designstrategien für den Übergang zu einer produktbasierten Kreislaufwirtschaft zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Vorträge und Diskussionspanels, die unterschiedliche Perspektiven aus Theorie und Praxis miteinander verbinden und auch soziokulturelle Fragestellungen in den Blick nehmen.

Das Symposium richtet sich an Menschen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft und möchte den Austausch über innovative Ansätze für nachhaltiges Gestalten und Produzieren anregen. Anmeldung und weitere Informationen sind über die Projektseite von reloop  abrufbar.

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relax*rotor am Büchel — drei Rotorblätter mitten in Aachen


✲ 06 Nov. 2025

Drei Rotorblätter. Zwanzig Jahre Windkraft. Und jetzt: ein Ort zum Hinsetzen, Hinlegen, Innehalten.

 

Seit dem 4. November 2025 steht relax*rotor auf dem Platz für Demokratie am Büchel in Aachen — und macht aus ausgedienter Ingenieursarbeit einen frei zugänglichen Raum im Herzen der Stadt. Die drei Rotorblätter stammen von der Windenergieanlage „Altes Lieschen“ in Laurensberg, kaum zehn Kilometer entfernt. Sie haben Strom erzeugt, bevor das Material eine neue Aufgabe bekommt — keine spektakuläre Transformation, sondern eine bewusst einfache: Sitz- und Liegefläche, öffentlich, ohne Eintritt.

 

relax*rotor ist Demonstrationsobjekt des Forschungsprojekts power*stage — ein Verbundprojekt, das untersucht, wie ausgediente Rotorblätter als konstruktive Bauelemente weitergedacht werden können, anstatt verbrannt oder deponiert zu werden. Am Büchel wird das nicht erklärt, sondern erlebt. Die Blätter sind da. Man kann sie anfassen, darauf sitzen, darunter stehen. Die Form, die einst im Wind arbeitete, trägt jetzt Menschen.

 

Entstanden ist die Installation im Kontext des KIMIKO Campus Festivals der RWTH Aachen — einem Festival, das Wissenschaft, Kultur und Technologie zusammenbringt und genau dort ansetzt, wo es heißt: celebrate the culture of tomorrow. Der Weg ans Büchel war ungeplant — der Abbau der Anlage „Altes Lieschen“ verzögerte sich witterungsbedingt, das Zeitfenster für das Festival schloss sich. Was wie ein Rückschlag klingt, wurde zu einem anderen Anfang: mitten in der Stadt, mitten im Alltag, für alle.

 

Am Büchel bleiben die Rotorblätter vorerst — als Zwischenstation und als Einladung. Wenn das Forschungsprojekt power*stage seinen nächsten Schritt macht, sollen sie hoffentlich als tragende Elemente einer Bühnenarchitektur weiterleben. Bis dahin tragen sie auf ihre eigene Weise: Gewicht, Aufmerksamkeit, Gespräche.

relax*rotor ist ein Experiment. Offen, haptisch, ohne Erklärungstafel, die sagt, was man denken soll.

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Kreislaufwirtschaft zum Anfassen — power*stage auf dem Kimiko Isle of Campus Festival


✲ 15 Juni 2025

Was passiert mit einem Rotorblatt, wenn eine Windkraftanlage abgebaut wird? Auf dem KIMIKO Campus Festival 2025 war das keine rhetorische Frage.

Im CCT Square — dem Science-, Tech- und Art-Bereich des Festivals, der Forschung und Kulturprogramm auf dem Campus der RWTH Aachen zusammenbringt — präsentierten und diskutierten Mitarbeitende des Projektteams power*stage inspiriert von rethink*rotor genau das mit interessierten: Wie lassen sich ausgediente Rotorblätter nicht entsorgen, sondern weiterverwenden? Welche konstruktiven, gestalterischen und gesellschaftlichen Potenziale stecken in einem Material, das bislang mehrheitlich verbrannt wird?

 

 

Der Workshop nutzte das Projekt selbst als Anschauungsbeispiel. power*stage verfolgt den Ansatz, Rotorblätter als tragende Bauelemente einer Freilichtbühne weiterzudenken — branchenübergreifend, kreislauforientiert, mit einer Architektur, die ihren Materialursprung nicht versteckt, sondern zeigt. Was das konkret bedeutet, ließ sich im CCT Square diskutieren: mit Forschenden, Festivalbesuchenden, Neugierigen.

Dass die drei Rotorblätter der Windenergieanlage „Altes Lieschen“ aus Laurensberg selbst nicht auf dem Festival standen, gehört zur ehrlichen Projektgeschichte. Die Demontage der Anlage verzögerte sich witterungsbedingt, das Zeitfenster für eine Installation auf dem Festivalgelände schloss sich. Die Rotorblätter kamen erst später — als relax*rotor am Büchel in Aachen, wo sie seither im öffentlichen Raum erlebbar sind.

 

relax*rotor am Büchel

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relax*rotor: Kimiko Isle of Campus Festival


✲ 10 Juni 2025

Das Demonstrationsobjekt des Forschungsprojekts power*stage hatte einen klaren Plan: Drei ausgediente Rotorblätter der Windenergieanlage „Altes Lieschen“ in Laurensberg sollten auf dem KIMIKO Campus Festival 2025 zu einem temporären Erlebnisraum werden und die Workshops zum Thema Kreislaufwirtschaft erlebbar gestalten – Liegestühle aus Windkraft, mitten auf einem Festivalgelände, das für die Begegnung von Wissenschaft, Technologie und Kunst steht — celebrate the culture of tomorrow.

 

Der Plan war konkret: Rotorblätter ankommen lassen, platzieren, erleben und wieder abbauen — jeden Schritt als Teil der Kommunikation begreifen, on-site wie digital. Ein offenes Experiment mit offenem Ausgang. Werden sie als Kunst gelesen? Als Ruhepol? Als Denkmal einer Energiewende in Bewegung? Die Frage war bewusst offen gehalten.

 

Wetter, Verzögerung, neuer Ort

 

Die Demontage der Anlage „Altes Lieschen“ ließ sich nicht wie geplant umsetzen — widrige Witterungsbedingungen verschoben den Abbau, das Zeitfenster für das Festival schloss sich.

 

Nun fand die Installation dennoch statt — nur an anderem Ort. Am 4. November 2025 erfolgte die Eröffnung relax*rotor am Platz für Demokratie am Büchel in Aachen unter dem Motto „vom Windrad zum Erlebnisraum“. Kein Festivalbetrieb, kein kuratierter Kontext — dafür mitten in der Stadt, frei zugänglich, offen für jeden. Dass die Rotorblätter von dort aus mehr Menschen erreichen, als es auf einem Festival möglich gewesen wäre, lässt sich als glückliche Fügung lesen.

 

relax*rotor am Büchel

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Verlängerung der Ausstellung „power*stage prolog #2“


✲ 07 Jan. 2025

Verlängerung der Ausstellung „power*stage prolog #2“ noch bis zum Freitag, 24. Januar 2025!

 

“Bühne frei, Spot an! … jetzt geht’s Zirkulär“

 

Nach der erfolgreichen Eröffnung am 6. Dezember 2024 und der Präsentation bis zum 20.12.2024, bietet jetzt die Verlängerung weitere Einblicke in Ursprung und Mission des Forschungsprojekts „power*stage inspiriert von rethink*rotor, Instagram: @rethinkrotor“.

Ort: “Glaskasten“ im h_da-Hochhaus, Schöfferstraße 3, 64295 Darmstadt

 

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag, 08 -16:30h Uhr
Donnerstag, 08:00 -15:00 Uhr
Samstag und Sonntag, geschloßen

 

Führung durch die Ausstellung „power*stage prolog #2“ nach Anmeldung unter info@rethinkrotor.tech.

 

Erstmalig befasst sich die Festival- und Veranstaltungsbranche auf wissenschaftlicher und baukünstlerischer Ebene mit den Herausforderungen der Ressourcenknappheit, Energiewende und Baukultur.

 

Die Ausstellung p*s prolog #2 im “Glaskasten” im h_da-Hochhaus, auf dem Campus der Hochschule Darmstadt markiert den Einstieg in die industrielle Forschung an einer spektakulär neuen Freilichtbühne.
Konstruiert aus alten Rotorblättern und betrieben mit gebrauchten E-Batterien, setzt die power*stage Nachhaltigkeitsziele eindrucksvoll in Szene und revolutioniert nebenbei die Festival-Branche.

 

Forschungsteam:
@hochschuledarmstadt @fba_hda
@ox2architekten GmbH
@Jakobshof Aachen – Südstadtkultur e.V.
@voltfang GmbH
und assoziiert: Stadt Bedburg

 

Das Forschungsprojekt „power*stage inspiriert von rethink*rotor“ wird im Rahmen des EFRE Programms der NEXT.IN.NRW vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW und der Europäischen Union kofinanziert.

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„power*stage prolog“ im Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen


✲ 20 Aug. 2024

Das Forschungsprojekt power*stage inspiriert von rethink*rotor  feierte auf dem
KIMIKO Festival Isle of Art 2024 im Ludwig Forum Für Internationale Kunst, Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen, vom 16. bis zum 18. August 2024 seine Premiere.

Die Produktion und der Aufbau der Ausstellung power*stage prolog wurden in der Loggia und im Ludwig Forum realisiert.

Ein interessanter Einstieg in die industrielle Forschung an einer bahnbrechend neuen Freilichtbühne während der drei Festivaltage.

Die rege Teilnahme an den Führung durch die Ausstellung power*stage prolog zeigt, dass Interesse an den Themen der Kreislaufwirtschaft durch die Art der Präsentation geweckt werden können.

Celebrate the Culture of Tomorrow:

KIMIKO Festival 2024 Isle of Art ein Wochenende mit bester Musik und „Mitmachen“ auf dem CCT Square.

Die nächsten drei Jahre werden wir das Forschungsprojekt Hashtagpowerstage, dass aus der Zusammenarbeit des Fachbereichs Architektur der Darmstadt University of Applied Sciences mit OX2architekten GmbH im CreativLab rethink*rotor hervorgegangen ist bearbeiten.
Im Konsortium sind außerdem Jakobshof Aachen – Südstadtkultur e.V. und Voltfang beteiligt.

Ina-Marie Orawiec, Marcin Orawiec, Saskia Schmidt, Vicky Leonhardt, Selcen Fidan, Liyuan Ma, Beyza Görgüç, Rick Opgenoorth, Jens Michel, Michael Freudel, Felix Nolte, Pascal Sternberg, Till G., Isral Guenal, Friedolin Herter, Thorsten Helbig, Matthias Oppe, Andreas Büter Iris Steinberg, Maximilian Spangenberg, Roman Alberti, Afshin Doostdar, Celine Treiber, Vincent Orawiec, Thomas Obmann Stadt Bedburg, Sarah-Kristin Röder, Sascha Solbach, Jörg Pfeiffer, Norbert Korsten