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OX2 Architekten – M2


✲ 29 März 2026

Das übergeordnete architektonische Ziel der Neuschöpfung power*stage sollte idealerweise sein, die Beziehung und Bedeutung der menschengemachten Umwelt für unser
gegenwärtiges Sein und Handeln zu erkennen.
Für das architektonische Konzept der power*stage mussten von OX2 zunächst konstruktive,
funktionale und gestalterische Rahmenbedingungen erörtert, sowie eine Analyse im Sinne der klassischen Gebäudelehre durchgeführt werden. Drei Themenfelder wurden definiert: Architektur, Ort und Gesellschaft. Sie stehen in Wechselwirkungen zueinander, die Resonanzräume aufspannen: Der Resonanzraum zwischen Architektur und Ort wurde mit „Funktion“ benannt, zwischen Architektur und Gesellschaft mit „Nutzen“ und zwischen Ort und Gesellschaft mit
„Mission“ bezeichnet.

 

Diese Resonanzräume zu verstehen und zu beschreiben ist für ein dergestalt neuartiges,
emergentes Phänomen, wie die power*stage, essenziell, da die Architektur der power*stage
keine von der gesellschaftlichen Entwicklung und den örtlichen Gegebenheiten losgelöste
Sphäre sein kann. Die Resonanzräume erzeugen spezifische Fragestellungen, die dieses
Forschungsprojekt erfolgreich beantworten muss.

Unter „Funktion“ werden rein praktische und physikalische Eigenschaften, die die power*stage haben soll, verstanden. Sie ist von den kontextuellen Vorgaben des Ortes abhängig und steht im Wirkungsbezug der Architektur, die den Ort verändert bzw. Funktionen stiftet. Der Umgang mit dem natürlichen Licht, Zeitenlauf, Witterungseinflüssen und Infrastruktur beeinflussen die „Funktion“ der power*stage und wurden untersucht.

Gefördert durch: